Webshop-Checkliste - 10 Tipps, die Sie lesen sollten

Wenn Sie sich für uns als Großhandelslieferant von Design-Einrichtungsprodukten entscheiden, bekommen Sie weit mehr als nur einen Lieferanten mit Fokus auf Ästhetik und Qualität. Sie bekommen einen Großhandelspartner, der auch Ihr Geschäfts- und Sparringpartner ist und dem Ihr Unternehmen am Herzen liegt.

Wenn Sie Ihren eigenen Onlineshop haben, gibt es eine Menge zu beachten wenn Sie wollen, dass dieser erfolgreich läuft. Wir haben eine Liste mit Empfehlungen zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen können, einen neuen Webshop einzurichten oder Ihren bereits bestehenden zu verbessern. 

Bild mit einem Tablet

1. Benutzererfahrung – Ihre oberste Priorität!

Die wichtigste Sache, derer Sie sich absolut sicher sein müssen, ist dass Ihr Onlineshop so benutzerfreundlich wie möglich sein muss. Wenn Ihr Webshop nicht so funktioniert oder reagiert wie Ihre Kunden es erwarten, können Ihre Produkte noch so fantastisch sein aber Sie werden nichts verkaufen. Denken Sie daran, dass wenn Ihre Kunden auch nur den geringsten Zweifel haben oder von etwas in Ihrem Webshop genervt sind, sie nur ein paar Klicks von einem anderen Onlineshop entfernt sind, der vielleicht das gleiche oder ein ähnliches Produkt anbietet. Das macht die Funktionalität Ihres Webshops entscheidend und die Benutzererfahrung zu Ihrer obersten Priorität.

Münzen

2. Bequemlichkeit & Vertrauen

Wenn Ihre Kunden ein Produkt gefunden haben, dass sie gerne kaufen würden, muss der Weg vom Hinzufügen zum Einkaufskorb bis hin zum tatsächlichen Erhalt der Ware so bequem wie möglich sein. Der Bezahlvorgang muss transparent und intuitiv sein. Je einfacher Sie den Bezahlvorgang halten und je genauer Sie Preise und Geschäftsbedingungen angeben, desto mehr Vertrauen haben Ihre Kunden in Ihren Webshop. Denken Sie daran, dass es dort draußen viele betrügerische Websites gibt, die Ihre Kunden dazu zwingen, immer wachsam zu sein. 
 
Ein anderer wichtiger Punkt, den Sie beachten sollten ist, wie Ihre Kunden gerne bezahlen und auch welche Lieferart Sie bevorzugen. Die beste Lösung für Ihren Webshop könnte sein, Ihren Kunden mehrere Versandoptionen sowie Bezahlmöglichkeiten zu bieten. Ihre Kunden haben vermutlich unterschiedliche Präferenzen und wenn Sie ihnen genau ihre bevorzugte Option bieten können ist die Chance, dass sie eine Bestellung aufgeben viel höher.
Lene Bjerre Showroom

3. Eine ladenähnliche Produktpräsentation

Ein weiteres ausschlaggebendes Element Ihres Webshops ist die Art und Weise der Produktpräsentation. Ihre Produkte müssen einfach zu finden sein und bitte denken Sie daran, dass einige potenzielle Kunden Ihre Website aufgrund von Bildern und Grafiken ansteuern, während andere hauptsächlich auf den Text achten. Beide Arten des Durchstöberns Ihrer Website sollten einfach sein, genauso wie ein klar erkennbares und benutzerfreundliches Suchfeld unerlässlich ist. 

Die Art und Weise wie Sie Ihre Produkte in Ihrem Onlineshop präsentieren sollte so weit wie möglich der Art entsprechen, wie ein Produkt in einem Kaufhaus angeboten wird. Versuchen Sie, sich in die Lage der Kunden zu versetzen und tun Sie so, als ob Sie in einem Kaufhaus eines Ihrer Produkte begutachten würden. Das erste, was Sie vermutlich tun würden ist, das Produkt zu berühren und ein Gefühl für das Material zu bekommen sowie den Gegenstand aus verschiedenen Winkeln zu betrachten. All die Information, die Sie normalerweise vom Berühren des Produktes bekommen, müssen Sie in einem Webshop auf andere Weise liefern - zumindest so gut es geht. 

Der beste Weg, dies online zu tun ist anhand vieler verschiedener Bilder. Bilder vom Gegenstand allein und im Vergleich zu anderen Produkten, Größen, Farben, Winkeln und so weiter. 3D-Ansichten und Videos sind noch bessere Optionen. Aber egal wie viele Illustrationen sie haben, vergessen Sie nicht, alle Informationen und Daten auch in geschriebener Form bereitzustellen. Und was schriftliche Info angeht ist es immer eine gute Idee, sowohl einen einfachen Überblick anhand von Stichpunkten zu geben, als auch einen zusammenhängenden Text zu haben. Damit machen Sie die Kunden glücklich, die gerne nach Text gehen und haben zugleich einen SEO-Text, der Sie in verschiedenen Suchmaschinen auftauchen lässt. 

Wir von Lene Bjerre bieten Ihnen sowohl wunderschöne Produkt- und Stimmungsfotos in hoher Auflösung als auch viele Texte für jedes unserer Produkte. Wir entwickeln ständig neue Wege, unsere Produkte zu fotografieren und zu beschreiben und als Händler unserer Produkte profitieren natürlich auch Sie von all diesem Material.

 

Hände die Zusammenarbeit symbolisieren

4. Kennen Sie Ihre Grenzen – holen Sie sich Hilfe

Der beste Weg um sicher zu gehen, dass Ihr Onlineshop so gut wie möglich funktioniert und dass all das oben genannte berücksichtigt wurde ist es, einige Freunde oder auch beliebige Leute darum zu bitten, Ihre Website zu testen. Wenn Sie viel Zeit mit ein und demselben Projekt verbracht haben ist es unmöglich, all die kleinen Details aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Egal wie gut Sie in Ihrem Job sind, es kann nie schaden, die objektive Bewertung Außenstehender einzuholen. Unabhängige Testpersonen sind der beste Weg um herauszufinden, an welcher Stelle Ihr Webshop noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit benötigt. 

Mann mit Mirkofon

5. Verstecken Sie sich nicht – schreien Sie es hinaus!  – SEO ist (auch) König

Wenn Sie Inhalte zu Ihrem Onlineshop hinzufügen, denken Sie daran, dass es wichtig ist, dabei zu bleiben! Sie haben vielleicht schon mal gehört dass “der Inhalt König ist”, was absolut stimmt. Je mehr relevanten Text Sie in Ihren Webshop aufnehmen, desto besser. Gleichzeitig sollten Sie nicht vergessen, Alternativ-Texte zu all Ihren Bildern anzugeben. All Ihre Texte und Bildbeschreibungen werden in verschiedenen Suchmaschinen verzeichnet, was es Ihren Kunden einfacher macht, Sie online zu finden. 
 
Je besser Ihre SEO-Arbeit ist, desto mehr “freie” Besucher locken Sie zu Ihrem Onlineshop. Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie Ihren Webshop für Suchmaschinen optimieren können, gibt es in Ihrer Nähe sicher Kurse, die Sie auf den richtigen Weg bringen können. Es ist gar nicht so schwierig, wie es vielleicht aussieht und der größte SEO-Fehler, den Sie machen können, ist gar nichts zu tun. 
Ein Tablet, das Diagramme zeigt.

6. AdWords – die effizienteste Art, Ihren Webshop zu vermarkten

Einen Webshop zu vermarkten ist ähnlich wie einen richtigen Laden zu vermarkten - nur dass all Ihre Konkurrenten direkt hinter jeder Ecke lauern. Stellen Sie sich vor, dass sie ein kleiner Laden mitten im New Yorker Stadtteil Manhattan sind und dass jedes einzelne Gebäude um Sie herum ein großer Konkurrent ist, der Ihren Kunden versucht, ähnliche Produkte zu verkaufen. So in etwa verhält es sich online - jeder konkurrierende Onlineshop ist bloß ein paar Klicks entfernt.

Um aufzufallen und Kunden zu Ihrem Webshop zu locken ist es wichtig, dass Sie sehr leicht gefunden werden können. Der beste Weg, einen Onlineshop zu vermarkten ist - wenig überraschend - durch Online-Marketing und  Google AdWords, momentan der unangefochtene Champion auf diesem Gebiet. AdWords lässt Sie genau den Kundentyp ansprechen, den Sie wünschen und Sie können sofort das Ergbnis Ihrer Investition sehen. Genau wie mit Suchmaschinenoptimierung gibt es viele Firmen, die nur auf Ihren Anruf warten.  Sie können sich dafür entscheiden, AdWords selbst zu verwalten aber auch genauso gut ein externes Unternehmen damit beauftragen, dies für Sie zu übernehmen. Auch hier ist unsere wichtigste Botschaft, dass Sie es sich nicht leisten können, diesen Schritt auszulassen. Wenn niemand Ihren Shop kennt oder weiß wo er zu finden ist, werden Sie nur eine verschwindend geringe Menge an Produkten verkaufen.
Laptop und eine Tasse Tee

7. E-Mail – erhalten Sie Erlaubnis und machen Sie davon Gebrauch!

Die zweiteffektivste Form von Online-Marketing ist E-Mail-Marketing. Damit das funktioniert brauchen Sie natürlich eine bestimmte Anzahl an E-Mail-Adressen. Jedes Mal wenn ein Kunde seine Anmeldedaten ausfüllt müssen Sie sicherstellen, dass so viele wie möglich darin einwilligen, dass Sie ihnen Marketing-E-Mails senden dürfen. Wenn sie erst einmal Ihren Webshop getestet und etwas gekauft haben, das ihnen gefällt ist die Chance sehr hoch, dass Sie wieder etwas kaufen werden. Das hängt natürlich davon ab, welche Erfahrung sie mit dem Einkauf in Ihrem Onlineshop gemacht haben. Wenn Sie eine Liste an E-Mail-Adressen gesammelt haben ist es Ihre Aufgabe, so relevante Werbeinhalte wie möglich in gut ausgewogenen Abständen zu versenden. 

Bild mit Social Media

8. Social Media – was hat es damit auf sich?

Die Anzahl verschiedener Social-Media-Netzwerke wächst stetig und mit ihr die vielen verschiedenen Wege, sie zu nutzen. Die große Frage ist wie Sie als Webshop-Betreiber davon profitieren können, eine Auswahl an Social-Media-Websites zu pflegen. Das “SOME-Universum” entwickelt sich schnell und es ist ganz schön viel Arbeit, den Überblick über die vielen Optionen zu behalten. 
Nichtsdestotrotz haben wir eine Liste mit Vorschlägen zusammengestellt, wie Sie ihre kostbare Zeit für eine Auswahl dieser Medien optimal nutzen können. Erfahren Sie hier mehr.
Lene Bjerre Lampe und Dekos

9. Aussehen ist alles

Als Händler von hochwertigen Interior-Design-Produkten werden Ihre Kunden von Ihnen erwarten, dass auch Ihr Internetauftritt von hoher Qualität ist. Das gilt sowohl für Ihren Webshop als auch die Newsletter, die Sie versenden und die sozialen Medien, in denen Sie aktiv sind. Wenn Ihr Online-Auftritt nicht zu Ihren Produkten passt, senken die Kunden automatisch ihre Erwartungen an Ihre Produkte. Das mag ein wenig widersprüchlich erscheinen. Nur weil jemand ein Gespür für Innenausstattung hat heißt das nicht gleich, dass er sich auch mit Webdesign auskennt - aber hey, schießen Sie nicht auf den Überbringer dieser Nachricht - Es ist einfach eine Tatsache.
Versuchen Sie es aus dieser Perspektive zu sehen: Wenn Ihre Kunden auf der Suche nach inspirierenden Ideen sind, wie sie ihr Zuhause dekorieren können, ist ein uninspirierender Onlineshop vermutlich nicht der Ort, an dem Sie viel Zeit verbringen werden. Stattdessen suchen sie vermutlich auf Google und finden einen konkurrierenden Webshop mit ansprechenderem Aussehen. Aber machen Sie sich keine Sorgen - wir haben auch ein paar Tipps dazu gesammelt, wie Sie selbst tolle Fotos für Ihren Internetauftritt schießen können. Hier geht es zu unserem Foto-Guide.
Bild mit einem Laptop und Arbeitssachen

10. Sie lesen noch immer? Nichts wie los!

Wenn Sie diesen  Punkt erreicht haben bedeutet das, dass Sie noch nicht verschreckt wurden. Glückwunsch! Sie haben vermutlich das Zeug dazu. Wenn keiner der genannten Ratschläge Ihnen unbeherrschbar erscheint ist der nächste Schritt, loszulegen! Zögern Sie nicht länger und machen Sie sich an die Arbeit. Niemand kann von Anfang an einen kompletten und perfekten Webshop aufbauen. Das Schöne ist, dass Sie einen Onlineshop einfach mit der Zeit anpassen können, wenn Sie etwas Neues dazu lernen. Messen Sie Ihre Entscheidungen und evaluieren Sie regelmäßig. Bleiben Sie am Ball und haben Sie ein wenig Geduld - vielleicht auch ein wenig mehr. Erwarten Sie nicht, bereits in der ersten Woche von Kunden überrannt zu werden. Je nachdem wie Sie mit den oben genannten Ratschlägen zurecht kommen, kann es eine Weile dauern, bis Ihr Webshop sich rentiert. Machen Sie einfach weiter so und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie nach einiger Zeit gut dabei sind.